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Jamaikanisches Essen

Inselgeschmack

Es gibt nichts Besseres, als Jerk frisch vom feurigem Pimentholz zu essen oder den Geschmack eines eiskalten Red Stripe Bieres an einem heißen Sommertag. Jamaika ist ein Fest für die Geschmacksnerven und an jeder Ecke unserer großen kleinen Insel findet ihr etwas, was euch Appetit macht. Köstliche Früchte der Saison, voller Geschmack, tiefe erdige Gewürze und ein Schmelztiegel kulinarischer Traditionen machen Jamaika zu einem Aushängeschild für Feinschmecker. Habt eine Geschmacksprobe von dem, was uns zur Heimat von "All Right" macht - in feinen Restaurants, Tante-Emma-Läden, Jerkbuden und Obstständen auf der ganzen Insel. Wir verwöhnen euch mit exotischen Speisen, von denen ihr noch nie gehört habt, die ihr jedoch noch lange in Erinnerung behalten werdet.

Von Hühnchen bis Schweinefleisch, Hummer und Fisch gibt es ein Jerk-Menü für jeden Geschmack. Wie der weiche weiße Sand unserer Strände oder die pulsierenden Beats der Reggae-Musik ist die Jerk-Küche weltberühmt. Jerk ist eine Methode des Kochens und eine harmonische Kombination von Gewürzen, die von den Maroon Leuten von Jamaika aus dem 17ten Jahrhundert stammt. Während der Kolonialisierung von Jamaika durch die Briten wichen die widerstandsfähigen entlaufenen Sklaven, die als Maroons bekannt sind, den Briten aus, indem sie die bergigen Innenregionen von Jamaika bewohnten. Um ihre Lage vor ihren Gegnern zu verbergen, bereiteten sie Mahlzeiten in überdachten Löchern im Boden vor, über Kohlen und Pimentholz, wie es in den Hügeln Jamaikas üblich ist. Heute ist diese Methode, Fleisch zu "jerken", gleichbedeutend mit Jamaika und findet sich in einen Großteil unserer lokalen kulinarischen Szene wieder. Von Hühnchen bis Schweinefleisch, Hummer und Fisch gibt es ein Jerk-Menü für jeden Geschmack.

Seit jedoch gewarnt, denn die Kombination von süßen und herzhaften Gewürzen mit duftendem Holz ist sehr schwer zu widerstehen. Ihr könnt feststellen, dass eure jamaikanische Diät aus wenig anderem besteht. Jerk ist auf der Insel reichlich vorhanden, von Straßenverkäufern bis hin zu Restaurants wie Scotchies oder sogar zu den feinsten Gaststätten, in denen man fabelhaft essen kann. Kombiniert es mit einer unserer liebsten Beilagen wie Festivals, einem frittierten süßen Teig oder Bammies, ein flaches Brot aus Maniok.

Ital-Küche ist eine natürliche Methode der Zubereitung von Gerichten, die von Rastafarianern zur Unterstützung eines gesunden Lebensstils entwickelt wurde. Es beinhaltet kein rotes Fleisch und eine Feier der frischen Früchte und Gemüsen, die direkt von der Erde kommen. Typisch für diese Küche ist auch die Abwesenheit von Salz als Zusatz zu Gerichten mit Aromen, die aus einer Fülle von Kräutern und Gewürzen stammen. Ital Food ist Jamaikas Variation der vegetarischen Küche.

Das jamaikanische Pastetchen

Köstlich pikante Füllung, eingehüllt von einem goldenem Teig, dass bei der Berührung abblättert ... das ist der Jamaican Patty. Es ist eine Weiterentwicklung des Cornish Pasty und der Jamaican Patty ist ein Grundnahrungsmittel und ein absoluter Muss zum probieren bei jedem Besuch in Jamaika. Diese halbmondförmigen Köstlichkeiten werden von Patty-Läden und Bäckereien auf der ganzen Insel verkauft und obwohl sie oft zu Mittag gegessen werden, werden sie zu jeder Tageszeit wegen ihres erschwinglichen / günstigen Preises genossen.

Große Unternehmen wie Tastees, Juicy Patties und Mothers haben ein ganzes Vermächtnis rund um das bescheidene Patty aufgebaut, jedes mit seiner eigenen charakteristischen Mischung aus Gewürzen und bewährten Techniken. Probiert einfach alle aus und wählt euren Favoriten! Vergiss nicht den perfekten Begleiter des Pastetchens, das Cocoa bread (Kakaobrot). Dieses weiche, süße Brot passt perfekt zu einem frischen Ofenpatty, eine Kombinierung die zuerst in Jamaika gemacht wurde.

Unsere Desserts sind so süß wie Reggaemusik! Achtet während eures Besuchs auf sie. Hier einige Beispiele, die ihr während eures Besuchs ausprobieren könnt:

Grater Cake (Reibekuchen) - Dieser süße Leckerbissen wird aus geschredderter Kokosnuss, Zucker und Lebensmittelfarbe hergestellt und wird oft als Pink on Top bezeichnet.

Gizzada - Auch bekannt als Pinch Me Round wegen seinem eingedelltem Teig, sind Gizzadas eine Kombination aus dem erdigen Geschmack von Muskat mit Zucker und Kokos auf einem leichten Buttergebäck.

Jackass Corn - Jackass Corn ist ein süßer dünner Keks, der für seine Haupteigenschaft bekannt ist -  es ist ziemlich hart! Nehmt einen kräftigen Bissen und ihr werdet feststellen, dass die Belohnung dafür eine Freude und ein Genuss ist.

Blue Drawers ("Blaue Schubladen") / Tie A Leaf / Dukunu - Grüne Bananen, Süßkartoffeln und Kokosnuss bilden diesen gedämpften Pudding, der, um seine Form zu bewahren und Geschmack zu verleihen, in Bananenblätter gewickelt ist.

Tamarindballs - Die Schärfe von Tamarinden, die mit Zucker bedeckt / eingerollt sind. Ein köstliches und ziemlich süßes Konfekt, leicht zu finden in Supermärkten bis zu Tankstellen und sogar mit exotischen Geschmacksrichtungen wie Kaffee und Ingwer.

Busta - Diese dunkle harte Süßigkeit, eine Mischung aus Kokosnuss und nassem Zucker, soll nach Jamaikas erstem Premierminister, dem Hon. Alexander Bustamante, benannt worden sein.

Chocolate Tea (Schokoladetee) - Kein gepulverter oder abgepackter Kakao kann mit einer Tasse jamaikanischem Schokoladentee verglichen werden. Dieses beruhigende Getränk wird traditionell mit geriebenen Schokoladenkugeln mit Milch und Gewürzen zubereitet. Der perfekte Abschluss des Tages auf der Insel.

In Jamaika haben wir Glück. Als tropische Insel mit ganzjährig schönem Klima haben wir Hunderte von exotischen Früchten und Gemüsen zur Auswahl. Von Mangos und Bananen bis zu unserer nationalen Frucht Ackee - wir werden von Mutter Natur selbst verwöhnt.

Mit einer großen Auswahl an frischem Obst und Gemüse, dass das ganze Jahr über wächst, ist Jamaika ideal für gesunde Esser. Verwöhnt euch mit unseren exotischen Köstlichkeiten. Wenn ihr die Insel bereist, sind hier einige Obst- und Gemüsesorten, die ihr vielleicht erkennen werdet:

Ackee: Unsere nationale Frucht Ackee ist nicht nur eine gute Proteinquelle, sondern auch wirklich köstlich. Es ist wichtig zu warten bis sich die Schale geöffnet hat, bevor sie gegessen wird, sonst sind die Ergebnisse ziemlich unangenehm.

Breadfruit ("Brotfrucht"): Eine der vielseitigsten und köstlichsten Früchte überhaupt, die exotische Brotfrucht schmeckt eigentlich wie Brot. Ob ihr es braten oder kocht, ihr werdet eine kartoffelartige Konsistenz und den süßen Geschmack von All Right genießen können.

Callaloo: Als Grundnahrungsmittel ist Callaloo eine sehr nahrhafte Pflanze, die als reichhaltige Quelle an Vitaminen und Mineralien gilt. Dieses Blattgemüse wird gewöhnlich gedünstet serviert und schmeckt ähnlich wie Spinat, aber nicht ganz so bitter.

Cho Cho (Chayote): Nicht die typische Frucht, der Cho Cho wird am besten in herzhaften Gerichten wie Suppen und Eintöpfen genossen. Diese birnenförmige Frucht wird im Rohzustand eher langweilig gefunden, schmeckt aber wie eine Kreuzung zwischen einer Gurke und einer Kartoffel, wenn sie gekocht wird.

Guinep: Guineps sehen aus wie ein Bündel Steinfrüchte (ähnlich wie Trauben), mit einer dünnen Schicht grüner Haut, die, wenn sie gebissen wird, ein orangefarbenes Gelatine-Fleisch zeigt. Der leicht herbe Geschmack macht ziemlich süchtig, also seid nicht überrascht, wenn ihr den ganzen Haufen verputzt! Seid jedoch vorsichtig, der Saft dieser Frucht kann Flecken verursachen.

June Plum: Eine wunderbare Quelle von Eisen und Protein, die June Plum ist sowohl saftig als auch sauer. Manchmal wird ein Schuss Salz verwendet, um der Frucht einen explosiven Geschmack zu geben.

Jamaican Coco: Ein Leckerbissen in Suppen und Broten, das jamaikanische Coco hat einen cremigen, angenehmen Geschmack. Mit großen, spatenförmigen Blättern dauert es fast ein Jahr um zu reifen, aber wir denken, dass es das wert ist.

Otaheite Apfel (Cocoplum): Der erfrischende Otaheite Apfel ist eine Explosion ausgewogener Süße. Seine tief purpurrote Haut bedeckt sein knackiges weißes Fleisch in einer birnenartigen Form. Diese Frucht ist bekannt als eine gute Möglichkeit hydriert zu bleiben und wurde sogar zur Behandlung von Diabetes und anderen Krankheiten eingesetzt.

Starapple ("Sternapfel"): Diese üppige Frucht erscheint in Variationen von dunkelviolett bis grün mit einem weichen Fruchtfleischkern. Jamaikaner bezeichnen den Sternapfel oft als die "gemeine" Frucht, da sie selbst nach der Reifung niemals von ihren Stielen fallen. Dennoch bietet der Sternapfel eine großzügige Portion süße Befriedigung, obwohl ihr versuchen solltet die Haut zu vermeiden, da sie eher bitter sein kann. Das Fruchtfleisch wurde traditionell mit gesüßter Milch verwendet um ein Dessert namens Matrimony ("Ehe") zu machen.

Stinking Toe ("Stinkender Zeh"): Diese eher eigenartige Frucht hat ihren Namen von ihrem Vergleich mit einem großen fetten Zeh. Der begleitende Geruch kann euch zögern lassen es zu probieren,die große Samenhülse beherbergt jedoch ein köstliches, süßes, aber auch mehliges Fruchtfleisch. "Tinking Toe" wird auf einem der größten Bäume der Karibik gefunden und wird auch in der Volksmedizin zur Linderung von Kopfschmerzen und Rheuma eingesetzt.

Susumber (Gully Beans): Diese kleinen, bitter schmeckenden grünen Beeren sind in der jamaikanischen Küche sehr beliebt. Einige Leute genießen ihre Susumber mit dem Nationalgericht, Ackee und Saltfish (gesalzener Kabeljau) oder in Eintöpfen und Suppen. Es wird gesagt, dass Susumber reich an Eisen ist und die Blätter wurden verwendet um einen Tee als Heilmittel gegen Erkältungen zu machen.

Sweetsop: Eingebettet in der klumpigen grünen Außenschicht dieser Frucht ist ein aromatisches und süßes puddingähnliches Fruchtfleisch. Der Sweetsop ist ein sehr gutes Dessert oder Frühstückobst und ist eine ausgezeichnete Quelle für Vitamin C und Mangan.

Zitrusfrüchte

Ortanique: Die Ortanique ist eine Kreuzung aus Mandarine und Orange und ist eine kernlose und außergewöhnlich saftige Zitrusfrucht, die in Jamaika angebaut wird. Dieser natürliche Tango kann direkt vom Baum oder in Salaten und Säften gegessen werden. Dieser sehr seltene Geschmack kann zwischen Februar und April genossen werden.

Sour Orange: Auch bekannt als bitter oder Sevilla Orange, wird diese Zitrusfrucht normalerweise von Einheimischen als Alternative zu Zitronen genossen und macht erfrischende Limonade. Obwohl viele die Früchte zu ungenießbar finden um direkt vom Baum gegessen zu werden, ist die saure Orange sehr nützlich für die Herstellung von Marmelade und Aroma zum Backen, Kochen und sogar für Likör.

Tangerine: Das Zweitbeste an einer jamaikanischen Mandarine ist, wie leicht sie geschält werden kann. Da Erste müsste das köstliche süße Fruchtfleisch sein, dass du entdecken wirst. Die Carpals (Schnitten) trennen sich mit Leichtigkeit, was das essen dieser Frucht noch erfreulicher macht. Am besten frisch gepflückt, können sie aber auch zu Salaten oder Desserts für eine süße und herbe Note hinzugefügt werden.

Uniq (Ugli Fruit): Die ugli oder uniq Frucht ist eine aus Jamaika stammende Frucht und ist ein exotischer Tangelo, die zwischen November und April erhältlich ist. Obwohl der Name vielleicht nicht appetitlich klingt, ist diese Zitrusfrucht doch ein recht saftiger Genuss. Angeblich durch die Hybridisierung einer Mandarine, Orange und Grapefruit (Pomelo), ist es süß und spritzig, perfekt für erfrischende Säfte.